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Massnahmen der Fluggesellschaften


Diverse Fluggesellschaften stellen den Betrieb komplett ein, nachfolgend eine Übersicht

Quelle: Travel Inside


Stand: Dienstag, 21. April

  • Aegean Airlines: Die griechische Fluggesellschaft stoppt ab dem 26. März ihre internationalen Verbindungen. Zunächst sind diese bis zum 30. April ausgesetzt. In dieser Zeit werde es lediglich eine kleine Anzahl von Flügen zwischen Athen und Brüssel geben, um die Verbindung Griechenlands mit dem Verwaltungszentrum der EU aufrechtzuerhalten.
  • Aer Lingus: Im März und April werden Kapazitäten um 75% reduziert.
  • Air Austral: Die Fluglinie hat beschlossen den reduzierten Flugplan bis Ende Mai zu verlängern. Infolgedessen wird Air Austral in diesem Zeitraum praktisch keine Flüge anbieten und 95% der ursprünglich geplanten Flüge nicht durchführen.
  • Air Baltic: Der Betrieb wird bis 14. April ausgesetzt. Da die Airline davon ausgeht, dass die Nachfrage nicht mehr auf dasselbe Niveau zurückkommen wird, hat diese laut einer Mitteilung für das ganze Sommerflugprogramm bis zum 31. Oktober 2020 vorsorglich 50% der Kapazität abgebaut. Zürich soll aber ab Mitte April wieder angeflogen werden.
  • Air Canada: Die Airline wird die Kapazität für das zweite Quartal 2020 im Vergleich zum zweiten Quartal des letzten Jahres um 85 bis 90% reduzieren. Eine begrenzte Anzahl von internationalen «Luftbrücken» wird im April weiterhin zwischen «einem oder mehreren» kanadischen Drehkreuzen und sechs internationalen Flughäfen – London, Paris, Frankfurt, Delhi, Tokio und Hongkong – verkehren, um die Rückführung von Bürgern nach Kanada zu erleichtern, sagte Air Canada am 18. März. Air Canada wird zudem im gesamten Mai viermal in der Woche mit einer Boeing 787 zwischen Toronto und Zürich verkehren. Passagiere und Besatzung von Air Canada müssen ab dem 20. April Masken tragen. Diese Vorschrift gilt an Flughäfen, während des Einsteigens und während des Fluges, wenn eine soziale Distanzierung nicht möglich ist. Gemäss der Ministerialrichtlinie müssen die Reisenden vor dem Einsteigen in die Flüge von Air Canada nachweisen, dass sie einen geeigneten Gesichtsschutz tragen. Reisende, die keinen eigenen Gesichtsschutz haben, werden bei der Sicherheitskontrolle mit einer geeigneten Maske ausgestattet.
  • Air China: Der Flug Genf-Peking wird bis am 3. Mai gestrichen.
  • Air Dolomiti: Die italienische Lufthansa-Tochter stellt den regulären Flugbetrieb vom 18. März bis 3. Mai vorübergehend ein. Bisher wurden die Kunden gebeten, ihre gewünschte Umbuchung bis zum 1. Juni mitzuteilen. Dieser Zeitraum wurde um zwölf Wochen bis zum 31. August erweitert.
  • Air France: Aufgrund der Coronakrise hat Air France ihren Flugplan angepasst. Zurzeit wird ein stark reduziertes Netzwerk angeboten, das ungefähr 10% der regulären Kapazitäten entspricht. In die Schweiz hält die Airline die Verbindungen via Paris-Charles de Gaulle nach Zürich und Genf aufrecht: Die Flughäfen werden per Stand 30. März 2020 bis auf Weiteres wie folgt angeflogen: Zürich: Sechs Flüge pro Woche: montags, mittwochs, donnerstags, freitags, samstags und sonntags und Genf: Vier Flüge pro Woche: montags, donnerstags, freitags und sonntags.
  • Air Greenland: Die Fluglinie hat am Freitag (20. März) alle Linienflüge bis zum 4. April eingestellt. Air Greenland wird nur noch Flüge in Abstimmung mit der grönländischen Behörde durchführen.
  • Air Madagaskar: Die Airline stellt alle internationalen Flüge bis zum 20. April ein.
  • Air Malta: Die Fluggesellschaft stellt ab dem 14. März seinen kommerziellen Flugbetrieb bis auf weiteres ein.
  • Air Moldova: Betriebsstopp bis zum 15. April.
  • Air Namibia: Internationale Flüge wurden bis zum 12. April weitgehend eingestellt.
  • Air New Zealand: Die Airline verlängert den Spezialflugplan mit einem erheblich verkleinerten Netzwerk um einen Monat. Er gilt nun bis zum 30. Juni 2020. Die Fluglinie fliegt in dieser Zeit neben regionalen Strecken drei Mal wöchentlich nach los Angeles, zwei Mal nach Hongkong und ab Mai dreimal nach Shanghai.
  • Air Serbia: Die serbische Fluggesellschaft stellt ab Donnerstag (19. März) vorübergehend den Betrieb ein. Wann ein Neustart geplant ist, ist nicht bekannt.
  • Air Tahiti: Die Fluggesellschaft von Französisch-Polynesien kündigt die vorübergehende Einstellung aller Flüge ab dem 28. März für einen Monat an.
  • Air Transat: Die Fluglinie kündigt die schrittweise Aussetzung der Flüge bis zum 30. April an.
  • Alitalia: Die Airline gibt Kunden bis zum 31. Mai Zeit, eine Flugreservierung zu ändern oder eine Rückerstattung des Tickets zu beantragen. Der Antrag kann auch nach dem geplanten Reisedatum gestellt werden. Alle Fluggäste, die ein bis zum 3. April ausgestelltes Ticket für einen Flug vom 23. Februar bis zum 31. Mai gekauft haben, können bis zum 31. Mai die Buchung auf eine andere Reise ändern, die bis zum 31. Dezember stattfindet oder erhalten eine Rückerstattung in Form eines Gutscheins im gleichen Wert wie das gekaufte Ticket (Gültigkeit 1 Jahr). Fluggäste, die im Besitz eines Alitalia-Tickets sind und deren Flug annulliert wurde, können bis zum 31. Mai Folgendes beantragen: Die Änderung der Buchung auf eine andere Reise, die bis zum 31. Dezember stattfindet. Ein Gutschein im gleichen Wert wie das gekaufte Ticket oder eine Rückerstattung des Ticketpreises oder des Restwertes des noch nicht durchgeführten Teils der Reise.
  • American Airlines: Die US-Airline wird im April 60% der Kapazität im Vergleich zum gleichen Zeitraum 2019 streichen und plant, im Mai bis zu 80% zu reduzieren. Die Inlandskapazität wird im Mai 70 bis 80% zurückgefahren, die internationale um 80 bis 90%. Die Fluglinie wird in diesem Sommer weitere Kapazitätskürzungen vornehmen, um der rekordverdächtig geringen Kundennachfrage gerecht zu werden. American Airlines wird: die internationale Kapazität für die Hauptreisezeit im Sommer im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mehr als 60% kürzen.
  • ANA: Die Coronavirus-Krise hat auch die japanische Airline brutal erwischt: 4912 Flüge auf 58 Strecken wurden bisher abgesagt. Die Airline stellt vorübergehend den Dienst auf ausgewählten Inlandsrouten ein.
  • Austrian Airlines: Per 18. März werden alle regulären Flüge bis voraussichtlich 17. Mai aus dem Programm genommen. Bisher wurden die Kunden gebeten, ihre gewünschte Umbuchung bis zum 1. Juni mitzuteilen. Dieser Zeitraum wurde um zwölf Wochen bis zum 31. August erweitert.
  • Asiana: Die südkoreanische Fluggesellschaft setzt alles daran, die Verbindung zwischen Seoul und Frankfurt aufrechtzuerhalten. Der Flugplan wurde angepasst und von sieben auf fünf wöchentliche Verbindungen reduziert. In der ersten Aprilwoche bis zum 7. April wird der Flugverkehr ausgesetzt und im Anschluss an drei Verkehrstagen pro Woche wieder aufgenommen (Mittwoch, Freitag und Sonntag).
  • Avianca: Ab dem 23. März werden alle internationalen Flüge ausgesetzt und die inländischen Flüge in Kolumbien um 84% reduziert. Zudem werden Kostensenkungsmassnahmen eingeführt und Investitionen aufgeschoben.
  • Bangkok Airways: Die thailändische Regionalfluggesellschaft setzt bis Oktober 20 internationale und 10 inländische Strecken aus.
  • British: Im März und April werden Kapazitäten um 80% reduziert.
  • Brussels Airlines: Statt am 20. April solle es nun erst am 17. Mai wieder losgehen, teilt das Unternehmen mit. Bis dahin solle nur eine kleine Zahl von Rückholflügen für gestrandete Menschen im Ausland stattfinden.  Bisher wurden die Kunden gebeten, ihre gewünschte Umbuchung bis zum 1. Juni mitzuteilen. Dieser Zeitraum wurde um zwölf Wochen bis zum 31. August erweitert.
  • Cathay Pacific: Die Gruppe wird im April und Mai die Kapazität ihrer Passagierflüge um 96% reduzieren. Die letzten Flüge nach Europa, die Transitpassagiere aufnehmen können, sind am 25. März: CX219 nach Manchester, CX255 nach Heathrow und CX289 nach Frankfurt. Fünf Flüge (zwei nach Zürich, drei nach Frankfurt) werden Ende März und Anfang April noch durchgeführt, jedoch nur für in Hongkong ansässige Personen durchgeführt. Danach wird Cathay Pacific, wie bereits angekündigt, bis Ende Mai dreimal wöchentlich ausschliesslich von und nach London Heathrow verkehren. Cathay hat das Angebot für unbegrenzte gebührenfreie Umbuchungen bzw. Änderungen der Streckenführung von Buchungen für alle neuen Tickets, die bis zum 30. Juni 2020 ausgestellt werden, erweitert. Passagiere haben nun mehr Zeit, ihre Pläne zu ändern und können unbegrenzte Änderungen bis zu einem Jahr nach dem Erwerb des Tickets vornehmen. Wurden Tickets vor dem 9. März 2020 gebucht, können die Buchungen ebenfalls geändert werden, wobei hierfür Gebühren anfallen können.  
  • Chair: Chair verkündete auf ihrer Homepage, dass aufgrund der aktuellen Situation weitere Flüge gestrichen werden müssen. Dies nachdem die Airline bereits am 20. März vermeldet hatte, dass sie sämtliche Flüge bis zum 19. April aussetzen werde. Bei den neuen Streichungen geht es um folgende Verbindungen: Marsa Alam (gestrichen bis und mit 07.05.), Larnaka (bis und mit 09.05.), Beirut (bis und mit 10.05.), Sharm el-Sheikh (bis und mit 11.05.), Heraklion (bis und mit 11.05.), Hurghada (bis und mit 13.05.), Kos (bis und mit 14.05.)
  • Condor: Aufgrund von erweiterten Einreisebestimmungen für Passagiere aus Europa setzt Condor Flüge zu etlichen Zielen aus. Verbindungen in die USA sind mindestens vom 25. März bis 13. April gestrichen. Auch Jamaika steuert der Ferienflieger vorerst nicht mehr an. Den Verkehr in die Türkei will Condor vom 16. März bis 17. April aussetzen.
  • Copa Airlines: Die Fluggesellschaft aus Panama stoppt vorübergehend alle ihre Flüge.
  • Corsair: Die französische Fluggesellschaft hat sämtliche Flüge ausgesetzt.
  • Cyprus Airways: Die Airline storniert alle Flüge bis 30. April und stellt den Betrieb bis dahin ein.
  • Czech Airlines: Der Betrieb wird bis Ende März ausgesetzt.
  • Delta: Fast alle EU-Flüge und ein Teil der Domestic-Flights wurden vorübergehen eingestellt. Die Airlines reduzieren ihre internationalen Kapazitäten vom 16. März bis zum 6. Mai gegenüber dem Vorjahr um 75%. Die Airline wird aufgrund der Corona-Krise bald mehr als 600 Flugzeuge am Boden haben.
  • Easyjet: Aufgrund der Grenzschliessungen, Reisebeschränkungen und geänderten Reisehinweise über das gesamte Netzwerk hat die Billigairline beschlossen, die gesamte Flotte ab dem 30. März am Boden zu lassen. Wann der Flugbetrieb für kommerzielle Flüge wieder aufgenommen werden könne, sei derzeit völlig offen.
  • Edelweiss: Die Schweizer Airline streicht viele seiner Destinationen auf Kurz- und Langstrecke bis Ende März oder April und legt Flugzeuge still. Dies gilt bis vorerst zum 17. Mai. Bei der Buchung einer neuen Flugreise mit der Schweizer Airline erhalten Kunden eine Vergünstigung von bis zu CHF 50, sollte der Preis für die neue Reise über dem ursprünglichen Ticketwert liegen. Es entstehen keine Umbuchungsgebühren und die Edelweiss-Destination wie auch die Reiseklasse kann bei der Buchung frei gewählt werden. Will der Kunde von den Umbuchungsangeboten keinen Gebrauch machen, erhält er im Falle von Annullationen sein Geld zurück.
  • El Al: Die israelische Fluggesellschaft El Al hat ihren Flugbetrieb für den Zeitraum vom 26. März bis mindestens 4. April komplett eingestellt.
  • Emirates: Emirates hat die Genehmigung erhalten, wieder Passagiere auf bestimmten Flügen zu befördern. Ab Montag, 6. April 2020, werden die ersten Flüge von Dubai nach Zürich, Frankfurt, London-Heathrow, Paris und Brüssel aufgenommen. Die Frequenz beträgt vier Flüge pro Woche nach London-Heathrow bzw. jeweils drei Flüge pro Woche zu den anderen Flughäfen, darunter Zürich. Die Golfairline hat ihre Richtlinien zum Reiseverzicht wegen Covid-19 für Tickets aktualisiert, die in allen seinen globalen Märkten ausgestellt wurden. 1. Behalten Sie Ihr Ticket: alle Emirates-Tickets, die vor dem 30. Juni für Reisen bis zum 30. November gebucht wurden, werden automatisch um 760 Tage verlängert. 2. Beantragen Sie einen Reisegutschein: Reisegutscheine sind für ein Jahr ab Ausstellungsdatum des Gutscheins gültig und können um ein zweites Jahr verlängert werden. 3. Rückerstattungen: Kunden, die sich dafür entschieden haben, ihr Ticket zu behalten oder sich für einen Reisegutschein entschieden haben, können trotzdem eine Rückerstattung beantragen, wenn sie nicht reisen können. Es gibt keine Rückerstattungsstrafen.
  • Ethiopian Airlines: Die Airlines streicht 30 Destinationen vorübergehend aus dem Flugplan. Paris, Stockholm, Brüssel, Frankfurt, London und Wien werden weiterhin reduziert angeflogen, jedoch werden Reisende mit Touristen- und Geschäftsvisa auf den Flügen nicht akzeptiert.
  • Etihad: Gemäss der jüngsten Direktive der Regierung der Vereinigten Arabischen Emirate (Flughäfen werden geschlossen) wird Etihad vorübergehend ab dem 25. März 2020 für zwei Wochen alle Passagierflüge aussetzen.
  • Eurowings: Aufgrund der immer stärkeren Ausbreitung des Coronavirus und den damit verbundenen Buchungsrückgängen sowie zahlreichen Einreisebeschränkungen plant Eurowings ab dem 25. März bis zum 17. Mai eine weitere deutliche Verringerung der angebotenen Flugkapazität. Abhängig von der weiteren Entwicklung wird das angebotene Programm vorübergehend auf etwa 10% der bisherigen Kapazitäten reduziert.
  • Finnair: Die finnische Fluggesellschaft stellt den Betrieb zu 90% ein. Sie bedient ab April nur noch 20 Routen.
  • Flybair: Aufgrund der aktuellen Situation in Europa und insbesondere in Griechenland, Italien und Spanien verschiebt Flybair den Start um zwei Monate. Sofern es die Situation zulässt, sollen ab Juli 2020 die geplanten acht Destinationen ab Bern sowie die Strecke Sion–Mallorca angeboten werden.
  • Gol Linhas Aéreas: Es wurde angekündigt, dass alle Auslandsflüge der Airline bis zum 30. Juni ausgesetzt werden.
  • Helvetic Airways: Die Schweizer Fluggesellschaft stellt den Betrieb in den nächsten Tagen vollständig ein. Dies verkündete die Airline am 25. März. Auch die ganze Eigenproduktion wurde bis auf weiteres eingestellt.
  • Iberia: Im März und April werden Kapazitäten um 75% reduziert.
  • Jetblue reduziert ihre Kapazitäten im April und Mai um mindestens 40%.
  • Jetstar Asia: Die Airline aus Singapur stellt den Betrieb vom 23. März bis zum 15. April komplett ein.
  • Kenya Airways: Die kenianische Fluggesellschaft wird den internationalen Flugbetrieb ab dem 25. März vorübergehend einstellen.
  • KLM: Aufgrund der Coronakrise hat KLM ihren Flugplan angepasst. Zurzeit bieten die Airline ein stark reduziertes Netzwerk an, das ungefähr 10% der regulären Kapazitäten entspricht. In die Schweiz hält KLM die Verbindungen via Amsterdam-Schiphol nach Zürich und Genf aufrecht: Die Flughäfen werden per Stand 30. März 2020 bis auf Weiteres einmal täglich angeflogen.
  • Lauda stellt den Betrieb bis zum 8. April ein.
  • Latam: Latam gab am 17. April bekannt, dass sie im Mai 2020 vor dem Hintergrund der Reisebeschränkungen und des historischen Nachfragerückgangs aufgrund von Covid-19 den Passagierverkehr um 95% reduzieren wird.
  • LOT: Der Betrieb wird bis Ende März ausgesetzt.
  • Lufthansa: Aufgrund der weiterhin bestehenden nationalen und internationalen Reisebeschränkungen wird der Rückkehrer-Flugplan der Lufthansa Group zunächst bis zum 17. Mai verlängert und im Zuge dessen weiter reduziert. Ursprünglich war der bereits stark verringerte Flugplan bis zum 3. Mai gültig. Ab heute werden die weiteren Streichungen für die Zeit zwischen dem 4. Mai und 17. Mai sukzessive umgesetzt und Fluggäste über die Änderungen informiert. Angesichts der geringen Nachfrage ist die weitere Reduktion des Flugplans auf nur noch 15 wöchentliche Langstreckenverbindungen unausweichlich: jeweils drei Mal wöchentlich von Frankfurt nach New York/Newark und Chicago, São Paulo, Bangkok und Tokio. Die drei wöchentlichen Verbindungen nach Montreal werden gestrichen. Darüber hinaus bietet Lufthansa aus ihrem Drehkreuz Frankfurt bis zu 36 tägliche Verbindungen zu den wichtigsten Städten in Deutschland und Europa an. Ab München werden ab dem 4. Mai nur noch sechs tägliche Verbindungen zu deutschen Städten angeboten. Bisher wurden die Kunden gebeten, ihre gewünschte Umbuchung bis zum 1. Juni mitzuteilen. Dieser Zeitraum wurde um zwölf Wochen bis zum 31. August erweitert.
  • Luxair: Die Nationalairline des Grossherzogtums hat den Flugbetrieb bis und mit 19. April eingestellt.
  • Montenegro Airlines: Die Fluglinie hat angekündigt, dass sie alle kommerziellen Flüge bis mindestens 30. April aussetzt. Am 16. März hatte Montenegro Airlines damit begonnen.
  • Norwegian: Im März und April werden Kapazitäten um 75% reduziert.
  • Oman Air: Die Golfairline wird ab dem 29. März 2020, 12 Uhr mittags, bis auf weiteres alle Passagierdienste von und nach und über Muscat einstellen. Die Inlandsflüge der Oman Air von und nach dem Gouvernorat Musandam werden weiterhin wie gewohnt durchgeführt.
  • People’s Air: Die Geschäftsleitung von People’s verlängert den Stopp im Linienbetrieb der Strecke Altenrhein-Wien bis zum 2. Juni 2020. Die betroffenen Passagiere würden wie üblich durch das People’s Info Center informiert. Die bereits kommunizierten Spezialregelungen für Umbuchungen oder Stornierungen bleiben weiterhin unverändert. Gäste, die einen Flug in eine Feriendestination gebucht haben, werden von ihrem Reiseveranstalter/Reisebüro kontaktiert, sobald es gesicherte Informationen zu ihrem Reisetermin gibt.
  • Philippine Airlines: Die Fluggesellschaft kündigte an, alle verbleibenden internationalen Flüge vom 26. März bis zum 14. April auszusetzen. Alle Inlandsflüge wurden bereits am 17. März 2020 gestrichen.
  • Qantas/Jetstar Airways: Am 26. März stellen Qantas und Jetstar Airways sämtliche internationalen Flüge ein.
  • Qatar Airways: Die Golfairline führt weiterhin mehr als 150 Flüge pro Tag durch. Normalerweise sind es rund 590. Mit Stand 24. März bietet Qatar Airways Flüge in über 70 Städte weltweit an. Man überprüfe jedoch den Betrieb ständig, um festzustellen, wo mehr Nachfrage bestehe, «und wo immer möglich, werden wir weitere Flüge oder grössere Flugzeuge hinzufügen». Transit ist weiterhin möglich. (Stand: 26. März). Die Airline dehnt den Flugbetrieb nach Australien aus, um die Menschen nach Hause zu bringen. Die Fluggesellschaft wird die folgenden Flüge durchführen: Ein täglicher Flug nach Brisbane (Boeing 777-300ER), zweimal täglich nach Perth (Airbus A380 und Boeing 777-300ER), zweimal täglich nach Melbourne (Airbus A350-1000 und Boeing 777-300ER) und dreimal täglich nach Sydney (Airbus A350-1000 und Boeing 777-300ER).
  • Rwandair: Auf Anweisung des ruandischen Gesundheitsministeriums soll Rwandair im Kampf gegen Covid-19 ihre kommerziellen Passagierflüge vorübergehend aussetzen. Die Massnahme gilt für einen Zeitraum von 30 Tagen, beginnend am 21. März.
  • Ryanair: Da die meisten EU-Länder Flugverbote oder andere Einschränkungen verhängt haben, werden über 90% der Flugzeuge von Ryanair für die kommenden Wochen am Boden bleiben. «Wir werden uns jederzeit an diese Einschränkungen halten. Wir arbeiten mit den EU-Regierungen zusammen, um zu versuchen, einige Flugrouten für dringend notwendige Reisen offen zu halten, auch wenn die Passagierzahlen auf diesen Flügen sehr niedrig sein werden.» Die Airline verlängerte am Montag, 30. März diesen eingeschränkten Flugplan um eine Woche bis Donnerstag, 9. April. Ryanair wird einige Flüge täglich oder wöchentlich durchführen.
  • SAS: Flugbetrieb wird bis auf wenige Ausnahmen eingestellt.
  • Singapore Airlines: Ab dem 1. April fliegt die Fluggesellschaft bis zum 11. April noch dreimal wöchentlich mit einer Boeing 777 von Singapur nach Zürich. Insgesamt sollen 96% der ursprünglich geplanten Kapazitäten gestrichen werden.
  • Sky Chile: Die chilenische Fluggesellschaft stellt als Reaktion auf die durch das Coronavirus verursachte Gesundheitskrise alle ihrer Flüge ein. Die Massnahme dauert laut Airline vom 25. März bis zum 30. April.
  • South African Airways: Die Airline hat angekündigt, als Reaktion auf ein Reiseverbot der Regierung sofort alle internationalen Flüge bis zum 31. Mai auszusetzen. Zwischen dem 17. und 31. März wurden insgesamt 162 Flüge gestrichen. 38 davon sind internationale Flüge, beim Rest handelt es sich um Afrika-Routen. Als direkte Folge der Aussetzung kam es zu einem sofortigen drastischen Rückgang der Nachfrage nach den afrikanischen Regionalflügen. Sie stellt South African Airways deshalb ebenfalls ein. Der Flugstopp der Regionalflüge beginnt am Freitag (27. März) und dauert bis zum 16. April. Nachdem sich die südafrikanische Regierung am 16. April geweigert hat, South African Airways weiteres Geld zu geben, steht der 1934 gegründete National Carrier kurz vor dem Ende. Der SAA-Sonderverwalter hat dem Management und der Gewerkschaft mitgeteilt, dass alle 4700 SAA-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entlassen werden.  
  • Sri Lankan Airlines: Die Fluggesellschaft bietet allen Passagieren, die vor dem 30. April 2020 ein UL-Ticket für Reisen bis 31. Dezember 2020 gekauft haben bzw. kaufen werden, die Möglichkeit, kostenlos und unbegrenzt oft auf die gleiche Flugnummer auf andere Tage bis Ende des Jahres umzubuchen. Lediglich die Tarifdifferenz wird berechnet. Alternativ besteht die Möglichkeit, das Ticket zu stornieren und einen Reisegutschein zum vollen Preis des Tickets zu erhalten.
  • Sundair: Seit dem 23. März bis einschliesslich 30. April führt die Charterairline keine Flüge zu touristischen Zielen durch. Die Flüge nach/von Beirut, Sondercharter und zusätzliche Rückholflüge sind vom Flugstopp ausgenommen.
  • Sunexpress: Der Betrieb wird bis Ende März ausgesetzt. Die Maschinen werden aber weiterhin für Rückholflüge gebraucht. Die Airline hat bereits seinen Winterflugplan 2020/21 in Richtung Türkei veröffentlicht. Die Ferienfluggesellschaft ermöglicht damit nicht nur Neubuchungen bis ins nächste Jahr hinein, sondern bietet Passagieren mit einer bereits bestehenden Buchung, diese einfach und flexibel für eine Reise bis zum 27. März 2021 – also dem Ende des kommenden Winterflugplans – einzusetzen.
  • Starlux: Die neu gegründete Fluglinie Starlux aus Taiwan muss wegen des Coronavirus all ihre Flüge aussetzen.
  • TAP: Die portugiesische Nationalairline wird ihren Betrieb vorübergehend reduzieren. Sie wird aber versuchen, auf allen Strecken Flüge anzubieten, wo dies möglich ist. So wird São Paulo drei mal pro Woche angesteuert, Boston, Miami und Toronto zwei Mal. Hinzu kommen Flüge im Inland und vereinzelte in Europa.
  • Thai Airways: Die Fluggesellschaft kündigte am Dienstag (24. März) an, als Reaktion auf den Ausbruch des Coronavirus die Flüge zu den folgenden Zielen einzustellen: Zürich wird im Mai und Juni nicht angeflogen. In Asien werden alle Flüge nach Hongkong, Taipeh, Tokio, Osaka, Nagoya, Seoul, Kunming, Xiamen, Chengdu, Peking, Shanghai, Guangzhou, Kathmandu, Lahore, Dhaka, Islamabad, Colombo, Phnom Penh, Vientiane, Ho-Chi-Minh-Stadt, Hanoi, Yangon, Singapur, Jakarta, Bali, Karachi; in Australien Brisbane, Sydney, Melbourne, Perth und in Europa London, Frankfurt, Paris, Brussels, Kopenhagen, Oslo, Moscow und Stockholm gestrichen.
  • TUIfly: Die TUI-Airline fliegt bis zum 27. März keine Fluggäste mehr nach Spanien und Madeira. Rückflüge für den Zeitraum finden wie geplant statt. Die TUI-Tochter hat zudem den Flugplan für die Sommersaison 2021 freigeschaltet. Das Angebot umfasst rund 4,5 Mio. Sitzplätze, von denen mehr als die Hälfte auf die griechischen Inseln, insbesondere Kreta und Rhodos sowie auf die Kanaren entfallen. Der Spitzenreiter im Programm bleibt jedoch Mallorca: 70-mal pro Woche startet der Ferienflieger zur grössten Baleareninsel.
  • Turkish Airlines: Die Fluggesellschaft verschiebt die Wiederaufnahme internationaler Flüge weiter nach hinten. Ursprünglich hatte Turkish Airlines beabsichtigt, den internationalen Flugverkehr Anfang nächsten Monats wieder aufzunehmen. Jetzt sollen bis zum 20. Mai keine Flüge über die türkischen Grenzen hinaus stattfinden. Inländische und internationale Tickets, die zwischen dem 21. März – 20. Mai 2020 gekauft wurden, können bis zum 31. Dezember 2021 umgebucht werden, oder Passagiere können Ihr Ticket in ein offenes Ticket umwandeln. Obendrein gibt es bei Turkish Airlines aktuell keine Strafen bei Ticketänderungen.
  • United: Während der internationale Flugplan im April immer noch um etwa 90% reduziert wird, wird die Fluggesellschaft weiterhin sechs tägliche Flüge von und zu Destinationen durchführen, die in Asien, Australien, Lateinamerika, im Nahen Osten und Europa liegen, um die Kunden dorthin zu bringen, wo sie gebraucht werden. Unter anderen wird Flug UA960/961 von United von New York/Newark nach Frankfurt bis im Mai weiterhin angeboten. Die Verbindungen mit der Schweiz sind bis am 21. Mai ausgesetzt. Danach plant die Airline wieder je einmal täglich von Zürich und Genf nach Washington und Newark zu fliegen.
  • Vietnam Airlines stoppt alle internationalen Flüge bis 30. April. Um die Anforderungen der Behörden zu erfüllen, kündigt die Fluggesellschaft an, die Flugpläne im Inland zwischen dem 1. April und dem 15. April 2020 anzupassen. Sie fliegt dann nur noch ein Mal täglich Hanoi – Ho Chi Minh City und zurück, Hanoi – Danang und zurück und Ho Chi Minh City – Danang und zurück. Alle anderen Flüge werden eingestellt. Um die Nachfrage nach Reisen und Handelsaktivitäten zu befriedigen, erhöhen Vietnam Airlines und Jetstar Pacific die Flugfrequenz zwischen Hanoi und Ho Chi Minh City ab dem 16. April 2020.
  • Virgin Atlantic reduziert die Flüge bis zum 26. März um 80%. Die Airline parkt bis Ende März 75% der Flotte, bis Ende April dann gar 85%.
  • Virgin Australia: Alle internationale Flüge bis auf weiteres ausgesetzt. Domestic-Flights-Kapazitäten werden um 50% reduziert. Die Fluglinie bereitet sich darauf vor, sich in Gläubigerschutz zu begeben. Die Last der Schulden sei zu gross geworden, so australische Medien.
  • Vueling: Im März und April werden Kapazitäten um mehr als 75% reduziert. Einmal in der Woche wird die Iberia-Schwester bis zum 25. April die Strecke von Barcelona nach Zürich und zurück durchführen. (TI)

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