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Reisebüro Menziken

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Flugumbuchungen

Pressemitteilungen

 

27.3.20

Flexiblere Umbuchungsmöglichkeiten mit verlängertem Reisezeitraum
Die Airlines der Lufthansa Group erweitern die Kulanzregel und bieten noch flexiblere Umbuchungsmöglichkeiten an, für die kein Waiver erforderlich ist. Dies gilt auch für Passagiere, die ihren ursprünglich gebuchten Flug nicht angetreten haben (No-Show). Diese neue Kulanzregel ersetzt alle vorherigen Kulanzregeln.

 

Kunden mit einem gebuchten Flug bis zum 30. April 2021, die ihr neues Reisedatum bzw. ihr neues Routing noch nicht festlegen möchten, können die gebührenfreie Umbuchung bis zum 31. August 2020 vornehmen und ihre neue Reise bis spätestens 30. April 2021 beginnen.


Überblick:

Fluggäste mit einem gebuchten Flug bis zum 30. April 2021, und mit einem OS/LH/LX/SN/EN Ticket (257/220/724/082/101), das bis einschliesslich 19. April 2020 ausgestellt wurde, und mit einer gebuchten Austrian Airlines / Lufthansa / SWISS / Brussels Airlines / Eurowings/ Edelweiss / Germanwings / Air Dolomiti Flugnummer (operated by OS/LH/LX/WK/SN/EW/4U/EN) weltweit, oder mit einem von einer anderen Fluggesellschaft (OAL) durchgeführten Flug mit OS/LH/LX/WK/SN/EW/4U/EN Flugnummer (“Codeshare”) weltweit können einmalig kostenfrei umbuchen.

 

Option 1 für Passagiere, die bereits wissen, wann sie fliegen möchten:
Sofortige Umbuchung/Umschreibung des bestehenden Tickets für die neuen Reisedaten und das neue Routing.

 

Option 2 für Passagiere, die das neue Reisedatum noch nicht kennen:
Umbuchung/Umschreibung des bestehenden Tickets (kompletter Ticketpreis) bis spätestens 31. August 2020 für die neuen Reisedaten und das neue Routing.

 

Für beide Optionen gilt:

  • Die Umbuchung/Umschreibung muss vor dem 31. August 2020 vorgenommen werden
  • Neuer Reiseantritt bis spätestens 30. April 2021
  • Start und Zielort der Reise können geändert werden
  • Umbuchungen auf einen alternativen Lufthansa Group Flug/Flugverbindung (Flugnummer und durchgeführt von OS/LH/LX/WK/SN/EW/4U/EN) oder alternativ gemäss Tarifbedingungen des neuen Tarifs
  • Jeder Tarif in jeder Reiseklasse - der Tarif muss neu gepriced werden. Gegebenenfalls ist eine Aufzahlung zum Beispiel auf die neue Strecke, Buchungsklasse oder Saisonzeit erforderlich.
  • Änderung des Reisenden („Name Change“) ist nicht zulässig
  • Es gelten die Konditionen des neuen Tarifs
  • Diese Umbuchungen/Umschreibungen sind auch für bereits umgebuchte/umgeschriebene PNRs/Tickets zulässig (frühere Umschreibungen auf Basis einer Kulanzregel oder aufgrund von gestrichenen Flügen)
  • Die Kulanzregel gilt auch für Passagiere, die ihren ursprünglich gebuchten Flug nicht angetreten haben (No-Show).

Zusammenfassung


WICHTIG

  • Diese Kulanzregel gilt ausschliesslich für Umbuchungen und nicht für Annullationen. Wenn Sie Ihren Flug komplett annullieren, der aber nach wie vor durchgeführt werden könnte (d.h. die Airline hat den Flug - noch - nicht abgesagt), werden die Rücktrittskosten gemäss des ursprünglich gebuchten Tarifes in Rechnung gestellt. In den meisten Fällen betragen diese Gebühren 100 % des Flugpreise exkl. der Flughafentaxen.
  • Wir mussten auch feststellen, dass gewisse Fluggesellschaften wie z.B. Edelweiss die kostenpflichtigen Sitzplatzreservationen annullierter Flüge nicht erstattet.
  • Andere Fluggesellschaften sind dazu übergegangen, für annullierte Flüge Gutscheine auszustellen.

Bearbeitungshonorar Reisebüro Menziken pro Ticket:

(zuzüglich allfälliger Gebühren der Airline oder Ticketaussteller - in der Regel verrechnen diese zwischen 50 - 100 Franken pro annulliertem Ticket)

  • für Umbuchung Fr. 100.00 *
  • für Annullation Fr. 150.00 *

Bitte nehmen Sie zur Kenntnis, dass nicht wir Reisebüros diese Regeln aufstellen und darauf bei den Fluggesellschaften auch keinerlei Einfluss haben. Wir tun aber alles, um das bestmögliche für Sie als unseren geschätzten Kunden zu erreichen. Herzlichen Dank fürs Verständnis.


Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, Änderungen bleiben ausdrücklich und jederzeit vorbehalten. Das Reisebüro Menziken übernimmt für deren Richtigkeit keine Gewähr und Haftung.

 

Schlagzeilen in der Presse

Airlines haben kein Geld für Rückerstattungen
Von TRAVEL INSIDE - 02.04.2020
Flugtickets für nicht durchgeführte Flüge würden 35 Milliarden Dollar ausmachen, einschliesslich 10 Milliarden Dollar für Europa.

 

Anfang der Woche kündigte IATA-Direktor Alexandre de Juniac an, dass sich die Summe der nicht verwendeten Tickets, die im 2. Quartal dieses Jahres zurückgezahlt werden müssen, auf USD 35 Mia. beläuft. Dies sei eine unmögliche Summe, wenn die meisten Fluggesellschaften praktisch bei null Aktivität sind und andere nicht zu verkraftende Kosten zu tragen haben. «In Ermangelung von Einnahmen haben die Fluggesellschaften nicht genug Bargeld, um Rückzahlungen zu leisten», sagt de Juniac. Um also «Konkurse zu vermeiden, die in Niemandes Interesse liegen würden, bieten wir deshalb Gutschriften statt Rückerstattungen an».

 

Besonders problematisch ist die Situation in Europa, wo die Stornierungen zahlreich waren. Der Anteil der nicht genutzten Tickets beläuft sich hier laut IATA auf USD 10 Mia. Viele haben bereits Rückerstattungen durch Gutscheine ersetzt, die ein Jahr oder länger gültig sind. Eine Praxis, die gegen die Vorschriften über die Rechte der Passagiere verstösst. «Diese Annullierungen sind nicht unsere Schuld, sie sind das Ergebnis von Regierungsbeschlüssen zur Schliessung der Grenzen. De Juniac weist darauf hin, dass mehrere Länder wie Kanada, die Niederlande oder Kolumbien bereits Rückerstattungen mit Reisegutscheinen erlaubt hätten. In Frankreich gelte diese Praxis für Pauschalreisen, aber nicht für reine Flugreisen.

 

Auf Anfrage des Informationsportals «L’Echo Touristique» räumt Perry Flint, Leiter der Unternehmenskommunikation-USA der IATA, ein: «Es war nie vorgesehen, die Erstattungsregeln in einer Situation zu aktivieren, in der die Branche fast vollständig geschlossen ist.» De Juniac ist dabei nicht weniger undeutlich: «Wenn Fluggesellschaften sich weigern, nicht genutzte Tickets für Zehntausende von stornierten Flügen zu erstatten, dann nur deshalb, weil sie sich das nicht leisten können.»

 

Weitere Schlagzeilen von heute:

  • Emirates bekommt Geld vom Staat (Die Golfairline hat den Betrieb momentan eingestellt)
  • British Airways will 36'000 Mitarbeiter suspendieren (Entlassungen seien aber im Moment keine geplant)